Demenz

Im Umgang mit dementiell veränderten Menschen stehen Rituale und sinnvolle Beschäftigung im Vordergrund. Um das effizient in unserer stationären Einrichtung zu ermöglichen, bleibt  der Bewohner vom Einzug bis zum Auszug in seiner vertrauten Umgebung ohne bei schlechterem Allgemeinzustand den Wohnbereich wechseln zu müssen. Die Mahlzeiten werden in kleinen Speiseräumen serviert, um dabei auch Kontakte zu anderen Bewohnern zu knüpfen. Hiermit wird einer Vereinsamung entgegengesteuert. Außerdem ist das Essverhalten in einer Tischgemeinschaft  effektiver und steigert  zudem die Essenslust.

Von höchster Bedeutung ist die Biografiearbeit bei demenziell veränderten Menschen. Uns ist wichtig zu wissen, was hat den Menschen geprägt? Was erlebte er in seiner Kinder- und Jugendzeit? Aus welchem Daheim kommt er? Was war und ist sein Normalitätsprinzip? All diese Dinge spielen eine ernstzunehmende Rolle im täglichen Umgang mit den Bewohnern. Hinzu kommen Emphatie und Wertschätzung. Dabei spielen die Angehörigen eine wichtige Rolle, sie sind der wichtigste Türöffner im Umgang mit Menschen mit Demenz. Angehörige und sehr enge Freunde können meist Aussagen zur Biografie des Bewohners machen. Sie helfen uns, den Menschen zu verstehen. Seine Gewohnheiten und den Lebensstil mit in unseren täglichen Alltag einzubeziehen.

Zum Krankheitsbild "Demenz" informiert Sie die Deutsche Alzheimergesellschaft e.V. und das Netzwerk Demenz der Verbandsgemeinde Emmelshausen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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